So der erste Tag und damit der Sprint über 5,1 kilometer ist gelaufen. Das waren für mich heftige 5,1 kilometer kann ich euch sagen. Ich habe das letzte mal vor drei Jahren einen Wettbewerb auf Zeit unter 21,09 kilometer gelaufen. Die Anfahrt gestaltete sich schon sehr nervenaufreibend. Ich fuhr 90 Minuten vor dem Start los, nun ja das sollte reichen für 28 kilometer bis zum Gelände in Dortmund. Aber Pustekuchen wenn die ganzen LKW`s auf die Idee kommen vor mir auf der Autobahn stehen zu bleiben. Voll im Stau und nix ging mehr. Toll ganz Toll !!!
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(coole Kulisse das ganze Phönix Gelände)
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(hoffe sie werden nicht benötigt)
Kurz vor dem Start kam ich doch noch an. Also ab in die Schuhe und los ging es zum Start. Das Gelände lag wunderbar auf den alten Phönix Zechengelände im Dortmunder Süden. Es ging mit 30 Sekunden Abstand auf die Strecke. Jeder Teilnehmer wurde kurz vor dem Start mit Namen, Verein und kleinen Anekdoten vorgestellt. Das fand ich richtig gut und sehr persönlich. Ich ging als 30er auf die Strecke und legte gleich los wie die Feuerwehr. Die ersten 800 Meter nahm ich gleich mal im Sprint auf dem Vorderfuß unter die Schuhe. Nicht die Beste Idee von mir den danach war ich ziemlich platt
Nach knapp einen kilometer stand ich auf einmal links vor einer Wand die ziemlich steil aufstieg. Was is den jetzt los dachte ich mir aber schon hörte ich den Streckenposten mit breiten Grinsen sagen “das Seil liegt vor dir, auf auf hoch mit dir”, ja nee is klar mein lieber. Das ist hier doch der Trailrun Sprint und nicht ein Kletterstieg. Also hoch mit den dicken Marco…
Ab hier ging es durch ziemlich enge Singletrails durch den Schlamm. Echt eine geile Strecke war das. Nach etwa 3 kilometer wollte mich dann der erste nachfolgende Starter überholen. Ich versuchte dranzubleiben aber er war einfach zu schnell und ich lies im laufen. Kurz vor dem Ziel ging es nochmal sehr steil bergab und danach sofort eine Treppe rauf in den Zielkanal. Die Zeit blieb nach 22:06 min für mich stehen. Eigentlich eine ganz gute Zeit wenn man Bedenkt das es ziemlich ruppig war.
Der Sieger trudelte nach 15:35 min ein. Eine wahnsinnige Zeit für diese Strecke. Das Coole an meiner Zeit ist das ein Olympiasieger Namens Dieter Baumann genau einen Platz vor mir ins Ziel kam mit 22:03 min. Ich bin also in den nächsten zwei Tagen der Olympiasiegerjäger
Auf der Pasta Party konnte ich sogar noch einige Worte mit Dieter Baumann wechseln und ein Foto machen. Ein sehr Netter Mensch der seinen Seelenfrieden mit dem Leistungssport gefunden hat. Er war für jeden Läufer ein paar Minuten da und kam überhaupt nicht arrogant oder so rüber.
Die anschließende Pasta Party war der Hammer. Alles vom feinsten und in Guter Organisation. Das Essen war sehr gut und der Tisch mit den Dessert war spitze. Da ging jeder zweimal vorbei.
Morgen dann also die Königsetappe über 35,2 kilometer mit 894 Höhenmeter. Einige von den heutigen Sprintern meinten schon das sie morgen etwas weiter hinten landen werden. Dann schlägt meine Stunde. Ich kann ziemlich lange ein gutes Tempo im Gelände halten. Mein persönliches Ziel ist unter den Top 80 zu landen. Gesamt könnte ich damit einige Plätze nach vorne gut machen. Mal sehen was geht.








Good job bodhi! Jag den Olympiamann mal richtig übers Gelände…
Na das war doch bereits ein erlebnisreicher Auftakt, Marco! Ich finde die Länge der Etappen interessant; erst nur 5 KM und dann gleich auf 35 KM.
Ich wünsche Dir viel Spaß bei der heutigen Runde, auf daß sich Dein 80er Ziel erfüllen wird – ich drücke Dir die Daumen!
Liebe Grüße
Marcus
tolle veranstaltung. kurz habe ich in erwägung gezogen teilzunhemen. mir war’s dann aber zu weit weg. die 35km etappe hört sich interessant an.
grüße, daniel
die heutige dritte etappe war auch nicht schlecht. drei vier echt happige anstiege drin. aber mehr wohl morgen, heute schaffe ich es nicht mehr.
gruss
marco