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… ist das Schönste und Wichtigste in (meinem) Leben. Aber was ist Familie? Wer und was wird als Familie bezeichnet?

Sind es die Menschen, mit denen man aufgewachsen ist wie Vater, Mutter und Geschwister oder sind es nur die eigenen Menschen, die man in seinen eigenen geschaffenen Kreis aufgenommen hat wie Frau und Kind(er)?

Einen Mittelweg, das habe ich in meinem Leben erfahren, gibt es leider nicht oder sagen wir mal so: Es gibt ihn nur im Hollywood Kino. Die große Familie, die sich liebt und jeder mit jedem auskommt, ist doch ziemlich starker Tobak. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass jeder dem anderen das Schwarze unter dem Fingernagel nicht gönnt und man lästert über den anderen ab, sobald er einem den Rücken gedreht hat. Da wird über Oma oder Papa, Tante oder Onkel abgelästert, wenn es einem nicht so passt, was mal wieder diskutiert wurde. Da wird das Verhalten und Aussehen kritisiert und darüber gelacht. Ich habe ja nichts gegen den ein oder anderen Spaß und Jux aber diese andauernden Feindlichkeiten in den Jahren gingen mir ziemlich gegen den Strich. Das ist zum Glück mehr als 10 Jahre her und ich bin froh, dass es vorbei ist. Aber gerade jetzt zur Weihnachtszeit wird der Mensch sentimental und ist dabei, einen Schritt auf andere zuzugehen, aber es wird nichts bringen, weil sich nichts geändert hat. Deshalb lasse ich meine Gedanken spielen und meine Handlungen links liegen. Es tut weh, wenn z.B. der eigene Vater kein Interesse an den Stammeshaltern hat. Was würde Opa dazu sagen? Ich weiss es nicht… und will es auch nicht wissen, weil es mir das Herz brechen könnte oder würde.

Ich für meinen Teil habe meine Familie und Glück darin gefunden, dass ich meine beiden kleinen Köttel, meine Frau und meine Tiere habe. Das ist meine Familie, das ist mein Ruhepol in schwierigen Zeiten, das ist meine Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft auf immer und ewig!

Aber nicht zu vergessen sind da auch noch zwei Dudes in meinem Leben, die ich nicht missen möchte. Meine beiden Double D´s David und Dennis. Ihr geht gerade euren eigenen Weg ins Leben und ich versteh, dass ihr wenig Zeit habt, aber vergesst nie, dass ihr immer auf mich zählen könnt.

Gestern hatte mich purer Zufall zu diesen Film geführt. Zunächst war da nur der Name “Nicolas Cage”. Und da kann man nun wirklich kaum etwas verkehrt machen, oder? Also, ab in den Einkaufswagen.
Im Hintergrund hörte ich dann die unverbesserlichen Kenner rufen:”Frauenfilm!”
Was zum Henker ist denn ein Frauenfilm? Keine Ahnung, aber ich wurde doch etwas misstrauisch.
Der Film zeigt auf eindrucksvolle Art und Weise, dass man doch nicht unbedingt glücklich sein kann, wenn man (fast) alles hat. Da ist der mit einem Augenzwinkern präsentierte Blick auf das, was hätte sein können. Und Nicolas Cage wächst da in eine neue Rolle hinein und kann ihr überaus positive Momente abgewinnen. Ein knallharter Bänker wird charmant weichgekocht. Das neugewonnene Familienleben beschert ihm Höhen und Tiefen, die guten und die schlechten Seiten. Und scheinbar gefällt ihm, was er da hätte erleben können. Doch leider ist es nur ein “war wäre, wenn”.
Nicolas Cage beweist auf ein Neues sein Können als abwechslungsreicher Schauspieler und bewegt sich an der Seite der charmanten Tea Leoni in die Herzen der Zuschauer.
Fazit: Ein Frauenfilm? Keine Ahnung, ist mir auch egal, der Film hat fürchterlich Spaß gemacht. Und seien wir doch mal ehrlich, mancher hat bei dem Film doch die eine oder andere “na, ihr wisst schon” weggedrückt.

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Als Familienvater mit zwei Kindern (6 Monate und 4 Jahre) hat mich dieser Film wieder einmal daran erinnert, wie schön das Zusammenleben mit Kindern ist. Ich konnte sehr gut mit Jack Campbell mitfühlen, als er wieder zurück in seine reale Welt musste. Dieser Gedanke hat mich richtig traurig gemacht. Er hat mich wieder mal dazu angeregt, darüber nachzudenken, wie es als Single bzw. als Paar ohne Kinder war und jetzt mit Kindern. Ich könnte mir vorstellen, dass sich Singles und Paare ohne Kinder von dem Film nicht so sehr angesprochen fühlen, aber für alle Mütter und Väter ist der Film eine hervorragende Gelegenheit, wieder einmal über den Tellerrand des Familienalltags zu blicken und zu erkennen, wie schön man es eigentlich hat. Vor allem für die Weihnachtszeit ist dieser Film sehr zu empfehlen.

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..und hier die Maus für meine Sammler!

maus2

3 Kommentare zu „Familie…“

  • du weißt ja das ich auch mal familie haben will. die vorstellung ne kleine familie, ein kleines reihenhäuschen und einen hund zu haben gefällt mir. besser als jeder singleluxus wie sportwagen, loftwohnung usw. wie ich finde.

    überhaupt hätte ich so gerne einen hund. und dann noch der bericht im neuen trailmag, daß war echt salz in der wunde. leider sind ich und meine freundin beide berufstätig weshalb sich dieser wunsch so schnell nicht erfüllen lässt.

    es gibt auch den ein oder anderen frauenfilm den ich mag. so z. stadt der engel.

    viele grüße
    daniel

  • Eine funktionierende Familie ist schon ein wichtiger Rückhalt im Leben. Ich finde es gut, daß du als relativ junger Familienvater dir oft Gedanken dazu machst. Ich bin auch für heutige Verhältnisse sehr jung Vater von 2 Rabauken ;-) geworden, habe es aber nie bereut.

    Gruß Holger

  • Lieber Marco!

    Es ist schön zu lesen, dass du dein Glück in deiner kleinen Familie gefunden hast und es macht mich ein wenig traurig wenn ich das andere lese… ich denke in jeder Familie gibt es sowas. Schade eigentlich.

    Liebe Grüße
    Brigitte

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