Habe ich den Rechten Weg verlassen? Das ist die Frage die mich seit Freitag beschäftigt. Der Rechte Weg meiner früheren Laufphilosophie ist mir irgendwie abhanden gekommen.
Am vorigen Freitag hatte ich mit Geli ein Gespräch über Facebook was mir zu denken gegeben hat. Was ist aus meiner Laufphilosophie früherer Tage geworden? Was mache ich seit Anfang des Jahres eigentlich? Ich laufe wie ein Bekloppter um Kilometer zu fressen an Straßen rum und merke gar nicht wie sehr ich mich immer mehr von meinen “Lauf-Ich” entferne. Der Grund liegt in der Linken Menüzeile. Ein Blick auf “Next Races” zeigt das Dilemma. Was da so an Unsinniges Zeug drin ist passt schon auf keine Kuhhaut mehr. Fangen wir mal mit den Strongman Run in Weeze an. Ok das ist das was ich will und wofür ich stehe. Im Schlamm und Dreck laufen und sich über Hindernisse kämpfen. Ein etwas anderer Traillauf also. Das ist zu 100% ok. Aber schon der 6 Stundenlauf am Seilersee ist doch eigentlich sowas von Stupide und Eintönig. Warum sollte ich 6 Stunden lang wie ein Hamster im Rad um den Seilersee laufen? Geht es eigentlich noch Langweiliger? Nein also raus damit. Den Start werde ich nicht ausführen. Die Veranstaltung in Bonn ist eine Pflichtveranstaltung für mich. Hier war ich seit 2003 immer dabei. Der Familiäre Flair gefällt mir. Es ist eine schöne Veranstaltung die ich sehr mag. Die bleibt drin und wird auch jedes Jahr im Programm stehen. Danach kommt der Marathon in Düsseldorf. Nun er ist schon bezahlt und deshalb werde ich dort auch starten aber nur um mal zu sehen ob die Düsseldorfer es auch so gut können wie die Bonner und Kölner.
Im Mai steht der 100 Kilometer-Lauf bei der TorTour de Ruhr an. Das wird meine erste und auch einzige Ultra-Veranstaltung bleiben. Ich möchte einfach mal wissen ob ich 100 km am Stück laufen kann. Den 48 Stunden-Lauf in Köln werde ich nicht laufen. Ist eine Unnötige Sache die sich mit meiner Laufphilosophie nicht deckt. Also mal Ehrlich… 48 Stunden oder 2 Tage am Stück im Kreis einer 350 Meter Bahn laufen ist irgendwie krank. Was hat mich dazu gebracht? Das hat nichts mit laufen zu tun. Die Veranstaltung in Köln ist sowie in Bonn jährliches Pflichtprogramm. Hier habe ich 2002 meinen ersten Marathon bestritten. Die Stadt, die Stimmung, die Menschen einfach alles passt und gefällt mir hier.
Und jetzt kommt das WARUM? Warum ich so Handel? Ganz einfach ich bin der Soulrunner, ich will laufen des Laufens Willen. Das habe ich mir vor zwei Jahren geschworen, aber ich habe mich leiten lassen den Weg zu verlassen. Das Ewige Höher, Besser, Weiter und Schneller in den Foren und Vereinen hat mich angesteckt und den Rechten Weg verlassen lassen. Aber ich bin zur Besinnung gekommen. Ich werde morgen aus allen Vereinen (LG DUV) und Verbänden (DUV) austreten und meine Laufphilosophie alleine leben und ausleben.
Die Laufsport Liga mit ihren Ranglisten und Kilometerangaben habe ich ebenso von meiner Seite verbannt. Eine einzige Hatz nach Umfängen ist das doch. Wie Sinnlos sich nur wegen der Umfänge zum laufen zu begeben. Also ob es jemanden juckt ob ich 200 oder 400 Kilometer im Monat laufe. Reine Selbstdarstellung in Form von Umfängen ist das. Nicht mehr mit mir. Das ist vorbei.
Ich laufe weil ich in der Natur sein will. Ich will mit meinen Hund meine geliebten Trails ablaufen. Ich will mit Schlamm, Dreck und Morast eins werden und mich dabei bis aufs Äußerste Verausgaben weil ich im Einklang mit der Natur zu solchen Leistungen fähig bin. Keinen Pulsgurt tragen müssen der meine Leistung aufzeichnet und mich auf Steilen Anstiegen mit einen Piepston ausbremsen will nur weil ich über den Grenzwert liege ,wobei es aber doch gerade jetzt soviel Spaß macht. Bergab wird der Puls sich schon wieder beruhigen. Keine GPS Uhr tragen zu müssen nur um zu wissen wie weit ich mal wieder gelaufen bin. Die Natur ist Grenzenlos in Ihrer Schönheit und Vielfalt und es wird ihr nicht gerecht sie nach einen Grandiosen Lauf mit Kilometerangaben zu würdigen. Keinen Ipod oder MP3 Player zu tragen und dadurch die wunderschönen Klänge der Natur zu verpassen. Das rauschen eines Bachs, das rattern eines Spechts oder die Rufe einer Eule am späten Nachmittag. Das alles würde ich verpassen. Aber genau das macht das Laufen in der Natur aus. Genau das bringt mich dazu immer mit einen Lächeln durch die Schönheit unserer Welt zu laufen.
In unserer heutigen Ellbogen und Leistungsgesellschaft geht es nur noch um direkte Leistung. ES geht nicht mehr um die Grundlagen. Wir haben die inneren Werte total verloren. Alles muß besser und schneller erreicht werden als früher. Jeder muß nach einen Marathon eine Ultrastrecke laufen. Aber warum? Warum ist das so? Definieren wir uns nur noch über die Leistung. Haben wir dann bei anderen Menschen dadurch einen Höheren Stellenwert?
Warum ist ein Marathon in 03:30:00 Std. mehr Wert als ein Marathon in 05:10:00 Std. frag ich Euch. Die Rennhasen und Bestzeitenjäger werden wieder sagen das das kein Laufen wäre. Aber warum? ES geht doch ums Ankommen. Das sollten wir uns wieder vor Augen führen. Ich hatte das Glück beim letzten Köln Marathon den selbigen im hinteren Drittel laufen zu können. Die Stimmung und Menschlichkeit war hier viel größer. Die Ehrlichkeit an der Sache hatte hier fühlbar die Oberhand. Die Gefühle des Schaffens waren direkt greifbar. ES hat hier hinten Spaß gemacht zu laufen und man ist sich näher gekommen bei schönen Gesprächen.
Ich für meinen Teil werde meine Laufphilosophie wieder aufnehmen und des Laufens Willen laufen. Keine Kilometerangaben mehr im Kopf haben. Keine GPS Uhren tragen um meine Leistung in Zahlen zu belegen, und nicht mehr auf der Straße laufen. Ich will und werde da laufen wo ich sozusagen zu Hause bin. IN DER NATUR! Ich werde mich nur noch auf den Pfaden der Natur begeben und Trails laufen. Ein Guter Traillauf lässt sich einfach nicht in Kilometerangaben messen sondern nur im Höhenmeter, Geilheits und Grip-Faktor.
Der heutige Lauf hat mir gezeigt das ich auf den RECHTEN Weg bin. Ich bin seit Monaten nicht mehr so Befreit und losgelöst gelaufen. Eine Innere Zufriedenheit hat sich mit jeden Meter in der Natur breit gemacht. Sie hat mich gepackt und einfach mitgerissen. Ich flog die steilen Anstiege nur so hoch und bin meine geliebten Single-Trails in HighSpeed wie ein Downhill-Junkie runtergeflogen. Der Schlamm und Matsch spritzte mir bis ins Gesicht und meine Klamotten waren binnen Minuten nass. Es hat gerockt und einfach Spaß gemacht. Mein Vierbeiniger Freund Malcolm hat meine Situation wohl gespürt und trieb mich immer wieder an. Er sah mir an wie Glücklich ich beim laufen war. Danke dafür Malcolm. Du bist und bleibst mein Liebster und Bester Laufpartner.
Ich bin froh das ich wieder zur Vernunft gekommen bin. Ich bin wieder zurück, der Soulrunner ist wieder zurück!
P.S. – noch ein paar Worte an einige Personen:
Marcel: bleib wie du bist. Du bist auch so ein Wertvoller Mensch, alleine dafür was du schon alles im Leben durchgemacht und geschafft hast. Ich kann dich mehr als verstehen wie du dich gefühlt hast. Glaub es mir einfach
, mach langsam und steiger deine Umfänge nicht so wild. Du siehst wo das hinführt. Die Blogger die solche Umfänge laufen haben das auch nicht von Anfang an zu gemacht. Da braucht es Jahre zu um den Körper daran zu gewöhnen und nicht in den Keller zu laufen. Mach Ruhig mein “Brother in Mind”.
Stefan (Lauflöwe): ich hoffe du kommt Gesund durch deinen Jahresplan und übernimmst dich nicht. Das was du da vorhast ist mehr als gewagt und ich Bete für dich das du es Gesund überstehst. Mach dir vielleicht ein paar Gedanken und sei dann so ehrlich zu dir selbst und streich einiges einfach raus. Ich möchte keine Negativen Schlagzeilen über dich lesen müssen. Danke das du jederzeit für mich da sein würdest.
Steffen: ich habe zweimal versucht dich anzurufen weil ich dich nicht in deinen Gedanken alleine lassen wollte. Aber habe erst jetzt gelesen das ja am WE Marburg auf Euren Plan stand. Ich habe dich aber nicht vergessen weil ich genauso wie du mir Gedanken über das Laufen und Leben gemacht habe. Vielleicht täte dir eine kleine Scheibe meiner Laufphilosophie auch ganz gut.
You can leave a response, or trackback from your own site.
Filed Under :
Feb.28,2010



Lieber Marco, zur Thematik der Bestzeitenjagd und ähnlichem äußere ich mich jetzt nicht weiter. Da haben die meisten ihre Gründe und ich für meinen Teil fühle mich sehr wohl dabei – aber jeder soll seine eigene Laufphilosophie haben und das ist auch gut so.
Für dich freue ich mich, dass du dein Wesen kennst und weißt, was du möchtest. Die eigenen Grenzen in der Natur erfahren und genießen – es ist ein tolles Geschenk!
Hab weiterhin viel Spaß dabei.
@Hannes: ja jeder hat so seine Gründe. Bleib wie du bist und zieh dein Ding durch.
Ist das Bild per Mail angekommen?
Gruß
Marco
Hi Marco
) ( im positiven) Läufer „kennen“. Hier in der Gegend gibt’s nur ne Hand voll Frauen, die mehr als 30km in der Woche laufen. Würde ich mich mit dem Rest hier vergleichen, bin ich ne wahre Sportsau. Klar mach ich jetzt wieder ein paar mehr km, damit ich in Berlin beim HM gut durchkomme – dies bezeichne ich durchaus als Training. Dort laufe ich aber auch nur, weil’s ne tolle Veranstaltung ist. Wenn ich mich gut fühle, werde ich auch sicherlich versuchen meine Bestzeit zu knacken…wenn ich schon mal an den Start gehe.
) .
Freut mich, dass ich der Anstoß war mal die ganze Sache zu überdenken. Natürlich soll jeder seine eigene Einstellung zum laufen haben. Manche um schneller zu werden – andere um fit zu bleiben – andere um km zu fressen. Diese Laufblogs (ich hoffe, das versteht jetzt keiner falsch) sind auch eine Gefahr. Schnell kommt einem der Gedanke, dass wenn man nur 2x die Woche 7 oder 8 km gelaufen ist, man keine ECHTE Läuferin ist….oder es einem völlig wurscht ist, ob man nun ne 6:00 oder 6:44 auf den km im Training läuft. Persönlich versuche ich auch für mich das Wort Training nicht all zu oft zu benutzten.. ne.. ich geh einfach nur mal Laufen. Das ganze liegt aber an einem selbst. Nicht die Blogs und deren fleißige Läufer und Schreiber sind schuld, sondern unser Drang sich mit anderen zu vergleichen. Wie Du schon geschrieben hast – schneller, weiter, mehr…. Wenn ich nicht im Internet bloggen und surfen würde, würde ich gar nicht so viele „bekloppte“
Ansonsten, laufe ich nur wenn ich Lust dazu haben, nicht wenn’s die km-Bilanz es anscheinend erfordert. Ich laufe nur so weit, dass es nicht übermäßig weh tut und ich laufe nur so lange, dass ich noch Zeit für anderes habe.) – MTB / Schwimmen / Biergarten / Freunde treffen /Familie/ Kreatives – …. Wobei ich zugeben muss, dass mich schon mal wieder ein Marathon reizen würde, die aufzuwendende Zeit aber irgendwie abschreckt. Man muss halt abwägen und für sich entscheiden, was einem wichtig ist. Für manch anderen ist’s halt das größte in der Woche 100km zu laufen und weiter nix – und ist damit genauso glücklich wie ich im Wirtshaus mit meinen Freunden
Es liest sich toll … Dein Lauf – die Bilder sprechen Bände. Ich finds super, dass Du alles für Dich geprüft hast. So wird’s auch gut laufen und Dich nicht überfordern….und vor allem Spaß machen und nicht zur „Aufgabe“ werden und in Arbeit ausarten.
Liebe Grüße Geli
Hallo Marco,
. Persönlich finde ich Deine Einstellung super, und für den Strongman-Run wünsche ich Dir jetzt schon viel Erfolg…und Spaß!!!! Das ist doch immer noch das Wichtigste.
Dein Artikel liest sich definitiv Herzblut- geschrieben, und ich kann Deine Gründe gut nachvollziehen. Schade nur, dass Du den Iserlohner Lauf canceln willst
Alles Gute,
Claudia
Ich mache es mal kurz, mein lieber Marco. Mir kommt das vor, als ob Du jetzt den Weg einschlägst, den ich schon lange gehe – wenn er auch bei Dir anders verlaufen wird.
Diese langweilige und alberne Gejage nach Zeiten und Rekorden amüsiert mich immer, aber letztlich muß jeder wissen, was er macht – und ich war früher auch so. Irgendwann entwickelt man sich weiter. Oder auch nicht.
Du kommst aber nicht ab vom rechten Weg, denn den gibt es nicht. Gab es nie. Du bist auf Deinem Weg, egal wie er aussieht, gehe ihn – für Dich ist er richtig.
Alles Gute auf Deinem Weg,
Marcus
Was soll ich dazu sagen, Du hast meine (fast) volle Zustimmung zu allen Punkten. Fast deshalb, da ich an Deiner Stelle nicht aus der DUV und der LG DUV austreten würde. Sie sind für den deutschen Ultramarathonsport sehr wichtig und organisieren ja auch etliche Läufe. Und von deren Seite wurde ich noch nie zu irgendwelchen Leistungen getrieben, habe aber umgekehrt schon viele Tipps bekommen, aber das musst Du wissen, ich möchte Dir da nicht rein quatschen.
Ob Tempo oder nicht muss jeder selbst wissen, es gibt Leute die brauchen das, dass Du Dich anders entschieden hast finde ich klasse. Laufen soll Spaß machen nicht nicht irgend welchen Zwängen unterliegen. Insofern hast Du die für Dich absolut richtige Entscheidung getroffen und ich ziehe den Hut für die Konsequenz, mit der Du das jetzt durchziehst, mein Respekt dafür.
Wenn ich die Bilder sehe geht mir das Herz auf, das bist Du und nichts anderes, Soulrunner eben, und so soll es auch bleiben.
Das Du mich anrufen wolltest finde ich klasse, das freut mich ohne Ende, ehrlich, Du bist echt klasse und ich danke Dir sehr dafür. Was gibt es doch für tolle Menschen unter den Läufern. Wann hast Du es denn versucht, am Sonntag? Sehr schade. Aber es ist ja nicht aller Tage Abend, das kann ja wiederholt werden?
Abschließend kann ich Dir sagen das auch ich mir wahnsinnig viele Gedanken gemacht habe und auch diese Konsequenzen für meine Zielsetzung haben. Besonders gestern in Marburg ist Einiges wortwörtlich auf der Strecke geblieben, das kannst Du mir glauben.
Marco, Du bist auf dem Absolut richtigen Weg, lass Dich nicht beeinflussen und tue ausschließlich das, was Du für richtig erachtest.
Viel Spaß und noch viel mehr Trail wünscht Dir von Herzen,
Steffen
P.S: Wir ähneln doch sehr, wirklich unglaublich!
Oha – das klingt nach Aufräumarbeit! Find ich gut! Ging/geht mir dieses Jahr auch so.
Werde wohl mein Schlammgerobbe weglassen, da Training nun mal dazu gehört und dazu kam ich viel zu wenig.
Aber schweift ab – mir war garnicht bewusst, dass Du auch in Düsseldorf dabei sein wirst – lass es Dir sagen – ein toller Lauf!
Bonn hab ich seit der Umstellung auf den 2 Rundenlauf nicht mehr gemacht (und ich war seitdem ersten immer dabei) – da ist Düsseldorf definitv besser!
Wir sehen uns
Lieber Marco, Diese Zeilen zu lesen bedeutet mir vermutlich minestens genaus so viel wie sie dir beim schreiben bedeutet haben.



Ich finde es einfach fantastisch wie du diese(unsere)Situation erkannt und auch richtig eingeschätzt hast. Ich hatte am Wochenende ein gutes Gespräch mit Uwe in dem ich ihm gesagt habe wie mich seine Zeilen getroffen haben. Wir haben uns dann noch mal richtig ausgesprochen und uns gegenseitig die Meinung zu den vergangenen Tagen gesagt. Auch hebe ich meine Ängste bezüglich des Trainings geäußert welche sich so darstellen, dass ich mir nicht sicher bin ob mein Körper zu solchen Leistungen nach nicht mal einem Jahr aktivem Training überhaupt schon in der Lage ist. Ich habe beschlossen mehr auf meinen Körper zu hören und nur dann einen Langen Lauf nach Plan zu machen wenn ich mich auch dazu in der Lage fühle und mir durchaus auch die Freiheit zu nehmen mal einige km weniger zu laufen als es auf dem “Zettel” steht.
Ich strebe zwar nach neuen Zielen und auch guten Zeiten bei den Läufen an denen ich teilnehmen werde, dennoch ist mir das Laufen an sich wichtiger als die unbedingte Erfüllung eines Plans der ohnehin nur eine Richtlinie ist wie man es machen könnte.
Genau so wie du auch liebe ich die Natur, ich habe mich auch schon einige Male gefragt was ich hier eigendlich gerade mache und es mir dann auch immer wieder schön ggeredet.
Wettkämpfe sind für mich wichtig, das ist klar und auch ok so.
Meinen Körper zu zerstören und mir einzureden das es schon ok ist was ich mache weil es ja im Plan steht ist absoluter Schwachsinn!
Das du dich wieder gefunden hast finde ioch einfach nur Klasse. Auch freue ich mich schon riesig auf ein Treffen welches sich irgendwann sicherlich ein mal ergeben wird.
DFen Gedanken mit den Rundeläufen die du abgesagt hast kann ich total gut nachvolziehen, habe ich doch Anfang des Jahres einen änlichen Lauf gemacht bei dem es aber um nichts als das Beisammensein ging.
Daher war der auch ok. Sollte ich mich mal für einen solchen Schwachsinn anmelden wollen dann weise mich bitte mit einem Kräftigen Arschtritt darauf hin das auch ich nicht las Hamster auf dei Welt gekommen bin
Ich für meinen Teil werde der Liga erst mal noch die Treue halten, wobei ich noch nicht weiß ob ich das will oder ob i9ch es dir nun nur nicht wieder nachmachen will.
Manchmal braucht man eben Denkanstöße von einem guten Freund
Sobald die Harzquerung vorbei ist werde auch ich mich wieder in meinen wöchentlichen Umfängen reduzieren und nur dann laufen wenn ich auch wirklich Bock drauf habe.
Lasst uns über “Laufen für den Sinn zu Leben” doch einfach ab und an noch mal nachdenken.
Es hatte Gründe warum ich meine Seite so genannt habe. Und diese Gründe gilt es wieder zu finden.
Vielen Dank für deine Zeilen, sie haben mir viel bedeutet und ich freue mich das du mich so einschätzt.
Your “Brother in Mind”
Ach ist mir egal was andere denken…
Auch ich habe mich aus der Laufsportliga verabschiedet!!!
Dieser Wahnsinn würde mich nur weiter antreiben.
Danke Marco
Dein Post trifft 100%ig ins Schwarze. Die schönsten Läufe werden nicht in Sekunden gemessen, sondern in Momenten.
Marco,
schön, dass du wieder zu dir zurückgefunden hast.
Schön auch, dass du mir ein paar persönliche Worte gewidmet hast; danke dafür.
Nicht so schön, dass du den 48er in Köln nicht machst.
Ich verstehe dich. Auch das mit dem “irgendwie krank”.
Aber seitdem ich die Stimmung am letzten Tag des 6-Tage-Laufes in Erkrath als Zuschauer mitbekommen habe, das Miteinander und die gemeinsame Schlussrunde der Läufer mit den Flaggen, sehe ich das als “ansteckende, aber nicht schlimme Krankheit”.
Und solche Momente wie diese am Ende des Laufes möchte ich erleben; in voller Zufriedenheit mit meiner Leistung und mit mir selbst. Das ist es, wofür ich 48 Stunden laufen möchte.
Krank? Bekloppt? Mag sein.
Aber wie heißt es so schön: träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum.
PS: Bei vielem auf meiner Liste steht ja “eventuell”; da wird sicher was rausfallen.
Hallo Marco…du sprichst aus, was mir seit unserem Winterurlaub im Kopf rumspukt. Ich wollte mich komplett aus dem Internet zurückziehen. Blog löschen, keine Berichte mehr schreiben, Foren verlassen und nur noch für mich laufen. Irgendwie stellte sich Unzufriedenheit ein wenn ich von Anderen las, was sie laufen und was ich geschafft habe. Absoluter Blödsinn…Skilanglauf ist auch Sport…aufm Hometrainer rumstrampeln auch. Nur weil die km nicht ins KM-Spiel kommen? Au Backe…ich bin auch weit abgedriftet und versuche wieder auf den Weg zu kommen. Laufen mit Hund…nicht mehr und nicht weniger will ich. Ab und an ein WK…aus Spaß, mit Lauffreunden.
Ich wünsch dir Alles Gute!
@anett.. genau so gings mir auch
)…und Langlaufen ist sooo was von anstrengend und macht sauspaß !
Viel Erfolg auf Deinen neuen, unaspahaltierten Wegen! Ich würde mich freuen, mal einen ähnlichen Bericht in der Rückschau und nicht nur in Vorrausblick zu lesen.
hat mich eh schon immer gewundert, denn der ganze ranglistenmist passt gar nicht zu dir
sagt ja auch nichts aus, wenn du nen giftigen hügeltrail läufst ist der ganz klar anspruchsvoller als die flache runde um den badesee.
ich z.b. hab mich längst aus den meisten foren zurückgezogen, teilweise ist da echt psychovolk zugange. frei nach dem motto: ich laufe weiter wie du, mein auto ist schneller als deines. und so weiter…
zudem darf man nicht außer acht lassen, daß abe einem gewissen km-umfang (ich meine nicht ultras sondern die wochenumfänge) laufen auch nicht mehr gesund ist, sondern nur noch extrem.
lg
daniel
Sorry Freunde aber ich konnte in den letzten Tagen nicht auf Eure Kommentare Antworten weil ein PluckIn defekt war.
So nun aber zu Euren Antworten:
@Geli: danke nochmal für den Anstoss, wir haben uns ja die Tage schon darüber ausgetauscht via Facebook.
@Claudia: Danke für die lieben Worte und man sieht sich bestimmt dieses Jahr beim Sterntaler Lauf in Herdecke.
@Marcus: sicher gibt es nie den richtigen Weg, aber man kann versuchen den für sich richtigen weg zu gehen bzw. muß man ihm erstmal finden.
@Steffen: Danke für deinen ausführlichen Kommentar und wie jeder sicher schon gemerkt hat ist bei dir die Wandlung auch schon vollzogen worden. Gefällt mir das ich doch nicht der einzige bin der so denkt und fühlt.
@Indy: ja es wurde eine Menge bei mir in letzter Zeit aufgeräumt. Wie ich gemerkt habe bei dir auch. Nur leider bist du dadurch gänzlich aus der virtuellen Welt verschwunden was ich nicht so toll finde. Aber man bleibt ja Hoffentlich auch so noch im Kontakt.
@Marcel: für dich gilt das gleiche was ich auch schon Steffen geschrieben habe. In den letzten Tagen ist auch bei Dir die Wandlung vollzogen worden die ich sehr begrüße. Glückwunsch dazu.
@Marvin: Danke deine Aussage trifft es auf den Punkt. Mehr ist nicht zu sagen!
@Chris: deine Aussage verstehe ich nicht ganz? Erklär mal bitte.
@Anett: Richtige Entscheidung von dir. Laufe und treibe Sport… und zwar nur für DICH!!!
Laufmomente 2010: Februar…
Die Laufmomente des Februars, unter anderem mit Soulrunner: Den rechten Weg verlassen? Soulrunner ist wieder zurück…
[...] aber nur manchmal wird es einem klar. So ging es in der vergangenen Woche wohl nicht nur mir. Marco-Bodhi z.B. hat seine Einstellung zum Laufen überdacht und geändert. Ein Schritt, der sich neben vielen [...]
Willkommen im Club!! Viel Spaß! Dein Laufkalender bleibt trotzdem noch gut gefüllt!!
Sport ist in Leben mein Regulator! Deshalb ist Spaßfaktor bei mir ganz groß geschrieben!
Schirm dich trotzdem nicht zu sehr ab, Geselligkeit bringt der Sport mit sich, dass du nicht jeden Blödsinn mitmachen brauchst, um Glücklich zu sein, hast du schon selber erkannst!
Tja, so kann man sich natürlich auch aus der Affäre ziehen. Man ändert eben mal die “Philosophie” und schon gibt es keinen Grund mehr, zu dem zu stehen, was man sich vor kurzem noch als Ziel gesteckt hatte.
Dabei kann ich in gewissen Punkten Deine Einstellung zum Laufen durchaus nachvollziehen. Daran ist nichts Schlechtes – im Gegenteil.
Andererseits:
Das Gefühl, etwas außerordentliches geschafft zu haben und dabei in Gesellschaft Gleichgesinnter zu sein, muss nicht zwangsweise mit dem Streben nach Bestzeiten einhergehen, selbst wenn man sich dazu im Wettkampf trifft.
Schade um den Startplatz beim Kölner 48er. Sicher hätte sich ein möglicher Nachrücker gewünscht, schon länger die Gewissheit zu haben, dort teilnehmen und sich gezielt darauf vorbereiten zu können.
Wieder einmal hast Du Dir etwas Großes vorgenommen und es dann mit einem Handstreich vom Tisch gekehrt. Ich hoffe, ich trete Dir nicht zu nah, wenn ein klein wenig Enttäuschung aus meinen Worten mit klingt…
Nochwas:
xy-Stunden im Kreis laufen:
Andere fahren 6 Tage mit dem Rad auf der Holzbahn, andere sitzen tagelang auf Holzpfählen, andere laufen ohne Ziel, andere laufen täglich – kurzum: egal wie große die Runde, egal wie viele Runden – alle kehren nach Hause zurück und alle sind Läufer – jeder auf seine Art. Einen Läufer als “krank” oder “bekloppt” zu bezeichnen, nur weil er eine andere Rundengröße bevorzugt oder länger laufen kann (?), ist wohl eher nicht angebracht.
Laufen und laufen lassen – jeder auf seine Art, nach seinem persönlichem Belieben!
Einverstanden?
@Grandler: sicher mags du bei den ein oder anderen Punkt Recht haben. Wer mich kennt den wird das auch nicht wundern. Aber so ist es nun mal. Außerdem sind die 100 km ja auch noch im Plan. Ich ziehe mich sicher nicht aus der Affäre den ich bin mir sicher das ich 48 Std. zwar nicht am Stück aber doch ca. 35 Std. davon gelaufen wäre.
Mit was für einen Tempo ist egal, die meisten Teilnehmer dort gehen es eh langsam an. Der Startplatz war schon vorher abgesagt worden. Der Teilnehmer der den Platz bekommt hat also genug Zeit gehabt. Außerdem wird kein 0815 Läufer so einen Wettbewerb in erwägung ziehen, einen gewissen Traingsstand setze ich dann bei denjenigen mal vorraus.
Ansonsten bin ich mit deiner letzten Ausführung sagen wir mal zu 90% Einverstanden.
Ganz meiner Meinung!!!
Viele Grüße
Marco
Dann wünsche ich Dir noch viel Erfolg bei der Vorbereitung auf den 100-km-Lauf!
Bleib vor allem verletzungsfrei und nicht zu schnell zu lange Strecken angehen. Allmählich die Umfänge steigern, dann sollte das möglich sein!
Ich drücke die Daumen!
Toller Text,
ich habe es andersherum gemacht, hab mit Bestzeiten-Jagd begonnen und vor einem Jahr nach meinem ersten u3h Marathon gemerkt, Laufen ist viel mehr als das.
Ich laufe immer noch gerne Tempoläufe und den ein oder anderen Wettkampf, aber mein Augenmerk geht weg von der Bestzeit hin zum Genuss,…
Deswegen war der Text echt toll zu lesen.
*Doppel-Daumen-hoch*