… könnte in meinen Leben angebrochen sein. Laufen des Laufens Willen ist mehr als nur ein Spruch, es ist eine Lebenseinstellung die nach mehr verlangt.
Bitte zum weiterlesen das Youtube Video anklicken und laufen lassen.
Gestern Abend juckte es mal wieder mächtig in den Füßen. Also angezogen und raus in die Natur. Da zur Zeit gerade Neumond ist, ist es bei uns in den Wäldern nicht nur Dunkel sonder ziemlich Düster. Man sieht die Hand vor Augen nicht. Also auch noch schnell die Stirnlampe auf den Kopf druff und raus.
Leider merkte ich nach ein paar Metern in der Dunkelheit das die Batterien leer waren. Aber umdrehen war jetzt nicht angesagt. Ich lief weiter in die immer dichter werdende Dunkelheit hinein. Da ich heute mal wieder nach langer Zeit mit Ipod unterwegs war hörte ich das Neue Schiller Album. Als drittes Stück der Wiedergabe lief gerade “Opium” (das Stück was gerade oben läuft). Der leichte vom Tag über aufgewärmte Wind, die immer dichter werdende Dunkelheit, die Schattenspiele im Wald und das ganze Feeling der Musik zogen mich sofort in einen Trance ähnlichen Zustand hinein. Man kann es nicht beschreiben aber ich lief nur noch fokussiert mit mir, der Natur und der Musik die steilsten Anstieg im Rhythmus der Musik hoch.
Als ich oben am sogenannten Gipfel ankam konnte ich über Hagens Südseite bis nach Ennepetal in die Täler blicken. Der Anblick war Grandios, die Häuser die in der Dunkelheit lagen die Beleuchteten Straßen und die sich erhebenden Berge rechts und links die von Wäldern durchzogen wurden gaben mir einen Gefühlsmäßigen Kick den man nicht beschreiben kann.
Ich war Zufrieden und Glücklich mit meinen jetzigen Zustand, ich wollte das dieses Gefühl nie wieder vergehen sollte. Ich lief nach ein paar Sekunden der Demut weiter und den erhofften Downhill entgegen. In absoluter Dunkelheit einen Downhill im Wald hinlegen ist schon sehr gewagt aber meine Augen hatten sich mit der Zeit ein wenig an die Dunkelheit gewöhnt und so konnte ich in üblicher Manier den Berg runterfliegen.
Nach knapp 60 Minuten kam ich wieder auf Beleuchteten Straßen an und trabte locker mit einer inneren Zufriedenheit nach Hause.
Es gingen mir wieder einige Dinge durch den Kopf die sofort in mein Buch aufgenommen wurden. Laufen ist Leben, Leben ist Lieben, Lieben ist Leben. Ein Kreislauf des Lebens sozusagen.
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Mrz.19,2010



Ja, lieber Marco, das Gefühl kann man nicht beschreiben und nur wenige werden wirklich wissen, was Du meinst. Ein Gefühl des laufenden Genusses, irgendwie in der Art das Innerste in seinem Körper zu fühlen – während man selbigen verlassen hat. Das mag eventuell hochtrabend klingen, aber ich weiß, Du verstehst mich.
Mit Laufen kann man einen wunderbaren Kreislauf der Zufriedenheit und Harmonie generieren. Das hier bei Dir zu lesen, freut mich sehr.
Halte diesen Tag fest, er wird Dich in Deinem Leben begleiten. Als der Beginn in Deine neue Ära.
Liebe Grüße
Marcus
Vorab muss ich Dir sagen das Du mir so langsam unheimlich wirst, denn ob Du es glaubst oder nicht – auch ich höre seit dieser Woche das neue Schilleralbum und auch ich empfinde bei meinen Läufen in verbindung mit dieser Musik Tranceartige Zustände. Das ging bei mir in diesem Winter sogar einmal so weit, dass ich in einen solch unbeschreiblichen Zustand verfallen bin, dass mir bis heute etwa 6 Minuten dieses Laufes als Erinnerung fehlen. Ich war völlig weg, völlig eins mit meinem Körper, dem Herzen, dem Atem- und Laufrythmus, der Musik und der Natur. Es war unbeschreiblich.
Marco, wenn ich Deine Zeilen lese ist es mir, als liefe ich neben Dir und würde Deinen Lauf exakt selbst erleben.
Danke Dir für diese Reise – und die Musik dazu war natürlich der Hammer!
Lass es weiter Laufen,
Steffen
Lieber Marco, all die von dir aund auch von Marcus und Steffen beschriebenen Gefühle sind jene welche mann nicht nur nicht beschreiben kann sondern sondern solche die einzigartig in unserem Leben sind und uns zu diesen Menschen machen die wir sind. Und du bist nun mal der “Soulrunner” wie mann nun deutlich lesen kann.
Diese Gefühle die du beschreibst kenn ich recht gut, und freue mich das du sie erleben darfst.
Dein Lauf durch die dunkle Nacht hat das alles sicherlich noch einmal richtig verstärkt und zu einem unvergesslichen Erlebniss werden lassen.
Schön ds es Menschen wie dich gibt die sich den Sinn für das Einzigartige im Leben bewahrt haben trotdem oder besser gesagt gerade weil dein Leben nun mal auch eine ständige Berg und Tahlfahrt war.
Laufe mit allen Sinnen durchs Leben, dann wirst du weiterhin solch wundervolle Momente erleben dürfen.
Liebe Grüße, Marcel…
Klingt irgendwie nach Rausch ohne Drogen… was ich durchaus positv meine
LG Geli