SOULRUNNER

Soul in the Woods

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Der nächste Bitte !!!

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Vor 8 Tagen erst “Rund um Ennepetal” gefinisht und heuer steht schon wieder der nächste Brocken vor der Tür.
Am Samstag geht es auf nach Plettenberg zum “P-Weg” Ultramarathon.

Der “P-Weg” Ultra ist über eine Gesamtstrecke von 67,7 Kilometer mit schönen 1.937 Höhenmeter zu laufen. Unten ist das geschmeidige Höhenprofil mal abgebildet.

Laeufer_Wanderer_Walker_67

Die gewählte Strecke ist sportlich anspruchsvoll, denn der um die Vier-Täler-Stadt Plettenberg verlaufende P-Weg führt viermal in die Täler hinab und am Gegenhang wieder hinauf. In der Mittelgebirgslandschaft werden überwiegend Wald- und Schotterwege von den Sportlern benutzt.

An der Strecke, die ganz überwiegend aus Wegen im Wald oder in der freien Landschaft bestehen, werden zahlreiche Helfer die Betreuung sicherstellen und ein Rahmenprogramm mit vielen Attraktionen in der Innenstadt wird dafür sorgen, dass auch die Unterhaltung für die ganze Familie nicht zu kurz kommt.

Zusätzlich wird ein kostenloser Pendelbusverkehr zur Museumseisenbahn, zum AquaMagis Freizeitbad und zum Walderlebnispfad des Forstamtes Attendorn angeboten. Um den Anforderungen der einzelnen Sportarten gerecht zu werden, sind genügend Verpflegungsstationen (alle 4,5 KM)  an der Strecke eingerichtet. Ebenso werden die Witterungsverhältnisse berücksichtigt. Über die gesamte Strecke verteilt sind Streckenposten der Feuerwehr, des Roten Kreuzes usw.

Was ich TOP finde sind die Verhaltensregeln die vom Veranstalter aufgeführt sind.

Fair_Logo

Um unsere Veranstaltung auch langfristig zu sichern, haben wir mit Hilfe der Waldbesitzer und den anderen Naturnutzern nachfolgende Regeln erarbeitet. Die Teilnahme an der Veranstaltung setzt voraus, dass diese, auch für das eigene Verhalten im Trainingsbetrieb, akzeptiert werden.


1. Fahre nur auf Wegen! Fahre, laufe und gehe nur auf den Wegen und nie querfeldein; du schädigst sonst die Natur! Respektiere lokale Wegesperrungen! Forstwirtschaft, Viehtrieb und Belange des Naturschutzes rechtfertigen dies. Auch in Naherholungsgebieten können lokale Sperrungen berechtigt sein. Die Art und Weise, wie du dich verhältst, bestimmt das Handeln der Behörden und Verwaltungen. Die meisten land- und forstwirtschaftlichen Wege sind Privateigentum, auf denen Du Gast bist. Bitte verhalte Dich auch wie ein Gast! Auf Privatgrund bist du oft nur geduldet!

2. Hinterlasse keine Spuren! Bremse nicht mit blockierenden Rädern! (Ausnahme in Notsituationen) Blockierbremsungen begünstigen die Bodenerosion und verursachen Wegeschäden. Stelle deine Fahrweise auf den Untergrund und die Wegebeschaffenheit ein. Nicht jeder Weg verträgt jedes Bremsmanöver und jede Fahrweise.

3. Hinterlasse keine Abfälle!

4. Halte dein Mountainbike unter Kontrolle! Unachtsamkeit, auch nur für wenige Sekunden, kann einen Unfall verursachen. Passe deine Geschwindigkeit der jeweiligen Situation und den Wegverhältnissen an. In nicht einsehbaren Passagen können jederzeit Fußgänger, Hindernisse wie Holztransporter oder Forstmaschinen und andere Biker auftauchen. Du musst in Sichtweite anhalten können! Zu deiner eigenen Sicherheit und derer anderer Menschen.

5. Respektiere andere Naturnutzer! Kündige dein Überholen frühzeitig an. Erschrecke keine anderen Wegenutzer! Bedenke, dass andere Wegenutzer dich zu spät wahrnehmen können. Als Biker vermindere deine Geschwindigkeit beim Passieren auf Schrittgeschwindigkeit oder halte an. Fahre, wenn möglich, nur in kleinen Gruppen!

6. Nimm Rücksicht auf Tiere! Weidetiere und alle anderen Tiere in Wald und Flur bedürfen besonderer Rücksichtnahme! Verlasse rechtzeitig vor der Dämmerung den Wald, um die Tiere bei ihrer Nahrungsaufnahme nicht zu stören.

7. Plane im Voraus! Beginne deine Tour möglichst direkt vor deiner Haustüre. Prüfe deine Ausrüstung, schätze deine Fähigkeiten richtig ein und wähle die Gegend, in der du dich bewegen willst, entsprechend aus. Schlechtes Wetter oder ein unvorhersehbarer Aufenthalt (Panne oder Verletzung) kann deine Tour deutlich verlängern. Sei auch für unvorhersehbare Situationen gerüstet: denke an Werkzeug, Proviant und Erste-Hilfe-Set. Als Biker trage eine Sicherheitsausrüstung! Ein Helm kann schützen, ist aber keine Lebensversicherung.

8. Fördere die Kommunikation mit anderen Naturnutzern! Kommuniziere höflich mit den Eigentümern und sonstigen Nutzungsberechtigten. Bei Fragen, Problemen, Ärgernissen aber auch bei positiven Eindrücken und Erfahrungen gehe auf die jeweiligen Personen zu und spreche mit ihnen. Es kann häufig eine Lösung gefunden werden.

Ein partnerschaftliches Miteinander erhöht die Zufriedenheit aller und nutzt jedem!

Ich werde am Sonntag vom P-Weg Ultramarathon hier berichten!!!

Bis dahin
Viele Grüße
der Soulrunner

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19 Responses to “Der nächste Bitte !!!”

  1. Sebastian sagt:

    Interessant ist, dass Du mit dem Foto unter dem Artikel genau die erste Regel (ob nun zu Fuß oder mit dem Rad) brichst und das obwohl Du die Regeln ja angeblich so schätzt.

    Gruß,
    Sebbi

    • Bodhi sagt:

      nene da ist ein Single Trail und kein Querfeldein.
      Wer das Gebiet und mich nicht kennt sollte einfach mal in Ruhe nachfragen und nicht gleich druffhauen!!!

      • Sebastian sagt:

        Vielleicht ist es ja nur ein “Single Trail” geworden, weil viele Menschen vorher querfeldein gelaufen / gefahren sind.

        Ich halte das jeweils für sehr bedenklich, auf der einen Seite eins mit der Natur sein wollen und auf der andere Seite in sie eindringen und ggf. sogar schädigen.

        Gruß,
        Sebbi

        • Bodhi sagt:

          Nun ja der Singletrail ist nur ein Singletrail im Sommer, im Herbst und Winter ist der Weg breit genug! Er ist übrigens seit mehr als 60 Jahren ein ausgeschilderter Wanderweg der zur Hasper Talsperre runterführt!

          Jede Stadt war auch einmal Natur, bist also auch eingedrungen ;-)

          • Sebastian sagt:

            Nach dem Motto: Haben andere schon getan, also kann ich das auch?

            Meine Bedenken sind, wie ich finde, durchaus Berechtigt. Der Rest ist philosophischer Natur und führt vermutlich in eine endlose Diskussion.

            • Bodhi sagt:

              Wie ich merke kann man mit Dir nicht diskutieren. Solche Menschen muß es auch geben! Na ja Schade aber hiermit beende ich diese Diskusion mit dir.

              Viele Grüße
              Marco

            • Jake sagt:

              @ Sebbi

              Deine Bedenken sind absolut berechtigt! Das geht mir oft genau so.
              Gerade heute morgen bin ich wieder mit dem Auto zur Arbeit gefahren und habe dabei den gleichen Weg wie die anderen Autofahrer benutzt. Und ja, ich habe mich gefragt, handel ich jetzt nach dem Motto: Haben andere schon getan, also kann ich das auch?
              Ich habe mich auch ein wenig schuldig dabei gefühlt.

              Darum Danke lieber Sebbi – Du hast mich wieder ein wenig aufgerüttelt!

    • Bodhi sagt:

      Nachtrag: Hier ist ein Video vom besagten Trail. Er wurde zwei Monate vorher abgelaufen!
      http://www.youtube.com/watch?v=Or9ffgsVIrU&feature=player_embedded

      Also nix querfeldein !!! :-)

      Wer mich kennt würde erst garnicht auf solche Aussagen kommen.

      Gruß
      Marco

  2. Steffen sagt:

    Seltsame Diskussion hier…..
    Ich finde dein kommendes Event einfach nur klasse, und würde, wären wir nicht beim Pfälzerwaldmarathon am Start, selbst wahnsinnig gerne dort gelaufen – gut, dann eben 2011!!

    Und jetzt zu den Regeln:
    Hier könnte sich so mancher Veranstalter mal eine gehörige Scheibe von Abschneiden, und damit meine ich AUCH und ins besondere die Stadtläufe, und hier im Speziellen den § 3!!!

    Bruder, ich wünsche dir viel Spaß und viel Erfolg, und lass uns um die Wette knipsen, du dort und wir mit Martin zusammen im Pfälzer Wald!!

    Brüderliche Grüße,
    Steffen

  3. Der Lauf wird mit Sicherheit grandios, allein die wunderbare Natur. Werde eins mit ihr und genieße es!

    Aber die Höhenmeter, ächz. Als Preuße wäre mir das nichts. ;)

    An dieser Stelle schon mal viel Freude bei dem Ereignis! :)

  4. Ramona sagt:

    Hallo Bodhi,

    ich wünsche Dir viel Spaß bei dem Ultra!

    Viele Grüße
    Ramona

  5. Christiane sagt:

    Wie ich dich beneide. Habe sogar mal ernsthaft mit dem P-Weg geliebäugelt. Allerdings ist die Anfahrt doch etwas weit von mir, zumal wenn man am Montag danach auf Dienstreise in die andere Richtung muss…

    • Bodhi sagt:

      Ich denk an Dich und werde am Sonntag hier Berichten. Meldest du dich wenn du in Hagen bist?
      Schönes Wochenende

      Viele Grüße
      Marco

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